Jedermanns Dharma

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Hin und wieder stelle ich fest, dass ich in der Vergangenheit feststecke, und zu anderen Zeiten merke ich, dass ich der Zukunft ängstlich und resigniert entgegensehe.

Dann versuche ich wieder, klar zu denken und komme zu der Erkenntnis, dass alles, was ich habe, das Hier und Jetzt ist, und dass es mit jedem neuen Tag eine Gelegenheit gibt, das Göttliche in mir selbst zu erkennen.

Von Tag zu Tag schaue ich mich um und sehe so viele Menschen leiden und denke so für mich: Wie kann ich diesen Menschen helfen?

Dann stellt sich in meinem Kopf die Frage, wie kann ich anderen helfen, wenn ich selbst negative Eigenschaften habe und mich noch nicht gereinigt und verwirklicht habe?

"Wir spiegeln nur die Welt wider. Alle in der äußeren Welt vorhandenen Tendenzen sind in der Welt unseres Körpers zu finden. Wenn es uns gelingt, uns selbst zu ändern, dann werden sich auch die Tendenzen in der Welt ändern".                    

Quelle: 1964, The Collected Works of Mahatma Ghandi, Band X11.

Genau wie Ghandi im obigen Auszug sagt, besteht eine der Möglichkeiten uns selbst zu helfen darin, dass wir daran arbeiten, uns selbst zu ändern. Wenn ich meine Sadhana mache, wird Atma Kriya Yoga mich reinigen, Karma entfernen und mir dabei helfen, meine negativen Eigenschaften zu erkennen, damit ich sie in positive Eigenschaften umwandeln kann.

Indem ich mich auf mich selbst konzentriere, werde ich anfangen, die Welt anders zu sehen.

Bevor ich meine Sadhana übe, schaue ich durch ein schmutziges Fenster, und nach meiner Sadhana schaue ich durch ein klareres Fenster.

Jeder hat ein Dharma, das Dharma der Selbstverwirklichung.
 


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