Gute Vorsätze fürs Neue Jahr?

Thumbnail

Zu Beginn eines neuen Jahres haben die meisten von uns das Bedürfnis, sich etwas vorzunehmen. Etwas, das wir in uns selbst und in unserem täglichen Leben verbessern, erreichen oder verändern möchten. Oft gelingt es uns aber nicht, das zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben, und am Ende fühlen wir uns enttäuscht und machen uns oftmals Vorwürfe.

Paradoxerweise mögen es die meisten Leute jedoch nicht, sich von einer anderen Person sagen zu lassen, was sie zu tun haben, vor allem dann, wenn sie etwas aufgetragen bekommen, das Disziplin erfordert oder zu einer täglichen Aufgabe oder Übung werden sollte. Wir haben oft das Bedürfnis, „die Kontrolle“ zu haben, „verantwortlich“ zu sein für unser eigenes Leben und für die Art, wie wir leben. Wir wollen bestimmen, was, wo und wie wir unsere Zeit verbringen wollen.

Tatsächlich verschwenden wir oft sehr viel Zeit und Energie, um Dinge zu tun, die uns nirgendwohin führen. Diese Notwendigkeit, sich mit "Händen und Füßen" dagegen zu wehren, um an unserer Einstellung zu "Freiheit" und "freiem Willen" festzuhalten, schränken uns ein, anstatt dass sie genau diese Konzepte erweitern. Ironischerweise macht uns das anfällig im Hinblick auf unsere Sturköpfigkeit, unsere Gewohnheiten und einschlägigen Erfahrungen, auch solche aus früheren Leben. Mit anderen Worten, unsere Samskaras graben sich immer tiefer ein.

Diese Samskaras bewirken, dass wir stagnieren und auf uns auf das beschränken, was wir über das Leben und uns selbst zu wissen glauben.

Um uns weiterzuentwickeln, diese Denkweise loszulassen und die göttliche Liebe zu erkennen, die bereits in uns ist, wird Sadhana vom Meister gegeben.

Unsere Sadhana wird uns frei gegeben, sie wird uns nicht auferlegt. Seine Barmherzigkeit ist so groß, und Seine Liebe ist so bedingungslos, Er gibt uns die Gelegenheit zu erblühen, zu expandieren und uns der göttlichen Liebe, unserer wahren Essenz, hinzugeben. Um unseren Alltag bewusst als Ausdruck dieser Essenz zu leben.

Die verschiedenen Sadhanas, die uns zur Verfügung stehen, sind vielfältig, um unserem Sinn für Individualität zu entsprechen. Jede von ihnen bietet uns eine Gelegenheit, unsere Bhakti und Dankbarkeit für seine Führung auszudrücken, für diese Liebe, die Er uns - gleichermaßen - so frei und bedingungslos gibt.

Es gibt kein Urteil von Ihm, warum kommt es dann von uns? Wie kann ein schlechtes Gewissen uns auf unserem Weg voranbringen? Es gibt keine „Bestrafung“ von Ihm, es kommt alles aus unseren eigenen Gedanken. Lasst uns Seine Führung annehmen und unsere Sadhana mit Freude und Begeisterung akzeptieren. Um Bhakti so auszudrücken, dass es wahre Liebe in Aktion wird, jeden Tag, jeden Moment.

Anstatt diese Praktiken also abzulehnen, anstatt Ausreden zu finden, warum sie nicht Teil unseres täglichen Lebens werden sollten, anstatt sie wegzudrücken, weil sie nicht zu unserem Lebensstil passen oder aus irgendeinem anderen "Grund", den unser Verstand heraufbeschwören kann ... Nehmt diese Geschenke von dem geduldigsten, liebevollsten und fürsorglichsten Wesen auf dieser Ebene wahr - unserem Kriya Yoga-Meister - Paramahamsa Vishwananda.


Blog »